Naturparadies Pfäffikersee

Der See steht seit 1945 unter Naturschutz, wodurch er weitgehend unverbaut und als wertvolles Feuchtgebiet erhalten geblieben ist. Der See und seine Uferzonen sind so zum Rast- und Brutgebiet für viele Wasservögel geworden. Hier lassen sich Arten wie Haubentaucher, Blässhühner, Reiherenten und Eisvögel beobachten. Besonders im Frühling und Herbst nutzen zahlreiche Zugvögel den Pfäffikersee als Zwischenstopp.
Neben Vögeln beherbergt das Gebiet auch Amphibien, Libellen und seltene Sumpfpflanzen. Die Feuchtgebiete spielen eine wichtige Rolle für den Artenschutz und die ökologische Vielfalt. Seltene Pflanzenarten wie Sumpf-Schwertlilien und Fieberklee gedeihen hier in den feuchten Böden.
Ein Rundweg um den See mit Beobachtungsposten ermöglicht es Naturfreunden, die faszinierende Landschaft zu erkunden, ohne die sensiblen Lebensräume zu stören. Das Naturzentrum Pfäffikersee bietet zudem Ausstellungen, Führungen und Umweltbildungsprogramme an. Dank gezielter Schutzmassnahmen bleibt der Pfäffikersee ein wertvolles Naturreservat für kommende Generationen.